#16 Zuhause im Elternsein - Schadet es meinem Kind, wenn ich gegen seinen Willen handle?
Shownotes
16 Zuhause im Elternsein - Schadet es meinem Kind, wenn ich gegen seinen Willen handle?
Ich habe gegen den Willen meines Kindes entschieden – und kein schlechtes Gewissen dabei.
Ein Satz, den ich lange nicht aussprechen konnte. Und gleichzeitig so viel über meine Sehnsucht im Elternsein erzählt.
In dieser Folge nehme ich dich mit in eine ganz konkrete Alltagssituation: Meine Tochter wollte nicht von einer vertrauten Bezugsperson betreut werden – und ich habe mich trotzdem dafür entschieden. Nicht gegen sie, sondern für uns beide.
Ich spreche darüber, wie sich diese innere Klarheit entwickelt hat. Warum es nicht darum geht, Widerstand zu vermeiden, sondern Kinder sicher hindurch zu begleiten. Und weshalb wir ihnen auch Herausforderungen zumuten dürfen – wenn wir wissen, dass wir sie danach halten können.
Es geht um die Balance zwischen den Bedürfnissen deines Kindes und deinen eigenen. Um das Vertrauen, dass Wut, Frust und Tränen nicht schaden – sondern ein wichtiger Teil von Entwicklung sind und unsere Kinder daran wachsen. Und darum, dass du deinem Kind nicht schadest, wenn du dich bewusst für dich entscheidest.
Liebe Grüße Desirée
Website: www.desireeweber.com Instagram: Instagram.com/zuhause.im.elternsein
Transkript anzeigen
00:00:03: Ich habe heute gegen den Willen meines Kindes gehandelt und ich habe kein schlechtes Gewissen dabei.
00:00:33: darum, dass ich genau weiß was ich tue und wann ich ihr welche Herausforderungen zumute.
00:00:42: Und ich denke das diese Sicherheit mir wirklich einfach wie ein Wegweißer klar die nächsten Schritte aufzeigt.
00:00:51: und diese innere Sicherheit zu haben hat mich jetzt.
00:00:55: meine Tochter ist jetzt fünf Jahre alt geworden.
00:00:58: Das hat diese Zeit gebraucht, dass ich diese innere Sicherheit entwickeln konnte.
00:01:07: Und ich denke auch, dass man das gar nicht beschleunigen sollte oder beschleünigen muss, sondern dass es einfach das Elten sein, sich zu Hause im Elten.
00:01:17: Dieses Gefühl von ich weiß genau was ich tue, das entwickelt sich ja mit der Auseinandersetzung der Themen die als im Babyalter kommen wenn sie in die Kita eintreten.
00:01:29: Wenn Sie in den Kindergarten kommen und so weiter und sofort.
00:01:33: da entwickelt sich dieser ganze Prozess und ich denke dass es auch ganz wichtig ist diesen Prozessen Zeit zu lassen weil Ich kann jetzt nicht von mir behaupten, dass ich besonders gute Voraussetzungen hatte.
00:01:48: Als ich anfing, mit Kindern zu arbeiten.
00:01:50: im Gegenteil.
00:01:51: Ich hatte gar keine selbst regulativen Fähigkeiten und es war für mich ganz eine schwierige Zeit.
00:01:57: Und als meine Tochter dann geboren wurde, dachte ich wirklich, ich bin gut vorbereitet.
00:02:01: Und trotzdem hat das mich noch einmal auf einer existenziellen Ebene gefordert die ich mir nie gedacht hätte dass die noch da ist.
00:02:10: und diese Tiefe zu gewinnen war einerseits ein wirklich schmerzhafter schwieriger Prozess, aber auch jetzt im Nachhinein so heilsam.
00:02:20: So diese Sicherheit, ebenso diese innere Sicherheit meistern zu können.
00:02:25: und wirklich geholfen hat mir dieses, dass ich genau weiß wie das Bindungssystem von Kindern funktioniert und was sich da zumuten kann und wo es so viel ist.
00:02:37: Ich spüre das wirklich ganz klar, dass.
00:02:51: Ich möchte euch diese Geschichte erzählen, wie es dazu kam.
00:02:54: Seit meiner Tochter im Kindergarten ist lassen wir sie nicht mehr in der Kita betreuen, das heißt die Großeltern.
00:03:01: Mein Mann betreut ich Betreuung.
00:03:04: Für mich ist es momentan, dass ich sehr viele Dinge zu erledigen habe.
00:03:08: Ich habe den Podcast und möchte den Online-Kurs erstellen.
00:03:12: Es gibt viele Anfragen von Kitas Kindergärten in denen ich Weiterbildungen gebe zur Zeit.
00:03:20: Das braucht für mich Ressourcen.
00:03:25: auch noch zur Erholung komme.
00:03:27: Und deswegen war es mir wichtig, dass wir da so lange nicht nach einer Kita oder eine andere pädagogische Institution im Boot haben und sich trotzdem nicht ausbrennen.
00:03:40: Weil ich ja immer den Hang dazu habe zu viele Dinge gleichzeitig zu machen und alles alleine zu stemmen – das ist ja so mein Grundmuster!
00:03:47: Ich kann das allein und ich mache das auch allein wenn ich keine Hilfe brauche obwohl eigentlich schon am Arsch bin Und das versuche ich wirklich jetzt dazu durchbrechen und auch um Hilfe zu fragen.
00:03:59: Es ist so, dass meine Tochter drei Nachmittage von mir betreut wird nach dem Kindergarten und ich das sehr genieße es aber mir auch viel abverlangt einfach weil ich nicht mit der Arbeit die mir sonst noch auf dem Schreibtisch liegt ja weil ich da nicht hinkomme.
00:04:17: mit der Zeit Hab ich mir überlegt, was machen wir?
00:04:21: Was könnte ich für Ressourcen noch anzapfen damit ich da ein bisschen mehr Luft habe.
00:04:26: Und mein Mann hat eine ganz tolle Tante und ihr Partner und die sind auch schon älteren.
00:04:35: Meine Tochter kennt die seit Geburt aber sie wurde halt nie von ihnen betreut.
00:04:42: Sie haben uns das schon lange einmal angeboten, dass wenn wir das brauchen, dass sie unsere Tochter auch einmal nehmen würden.
00:04:49: Und so habe ich mich und es war ein langer Prozess, dass ich das geschafft habe, um Hilfe zu bitten ist für mich immer noch sehr schwierig.
00:04:57: eben weil ich das Gefühl habe, ich muss das alles alleine können.
00:05:01: Habe ich sie gefragt ob sie machen würden und sie haben sich so gefreut.
00:05:05: Für mich ist das ein schönes Gefühl zu wissen, da gibt es Menschen die wollen das von sich aus.
00:05:12: Es ist nicht eine Belastung weil das meine Grundstruktur ist wenn ich muss dasselbe schaffen.
00:05:18: ansonsten ist es eine Belanstung.
00:05:19: Das sind diese alten Zöpfe die dann auch mit schwingen.
00:05:24: und sie habe sich so gefreut, dass wir zusammen gemacht haben.
00:05:29: Wir zusammen unsere Tochter abgeholt und ich habe ihnen gezeigt, wo wir immer Mittag essen und wo die Musikschule ist.
00:05:36: Und dann haben sie das letztens alleine gemacht und dass es jetzt gestern darum ging, dass unsere Tochter wieder von Ihnen abgeholt wird hat sie gesagt nein Sie will das nicht!
00:05:46: Sie will, dass ich komme oder die große Eltern und... Ich habe mich dazu entschieden es trotzdem zu machen und dann kam er wieder.
00:05:53: so dieser Moment schade ich ihr wenn ich gegen Ihren Willen entscheide.
00:05:58: War ich mir das trotzdem gemacht habe?
00:06:01: Dazu möchte ich dir wirklich in der heutigen Folge etwas erzählen.
00:06:06: Und meine Tochter wollte lieber von mir abgeholt werden, weil das natürlich ihre sichere Homebase ist, weil sie das kennt Und sie kennt zwar diese Verwandten auch, aber sie haben sie halt nie betreut.
00:06:19: Ja ich verstehe diesen Punkt total und ich habe sie auch ernst genommen in diesem Gefühl ihrer Angst und in ihrer Unsicherheit.
00:06:27: Trotzdem bin ich dabei geblieben weil ich mir einfach sicher bin dass es die richtige Entscheidung ist.
00:06:33: und weißt du warum ich mir so sicher bin das es die richtige Entscheidung ist?
00:06:37: Weil ich einerseits weiß dass ich ihr in diesem Rahmen genau diese Herausforderung zumuten kann und weil ich andererseits weiss, dass ich das so sehr brauche.
00:06:50: Ich brauche diese drei Stunden mehr zum Arbeiten, damit ich dann sie in Ruhe abholen kann und weiß die Dinge, die ich erledigen muss.
00:07:00: Weil es meine Arbeit ist oder weil ich es will.
00:07:03: Es könnte auch etwas anderes sein!
00:07:05: Es spielt keine Rolle aber... ...weil ich weiss, dass ich das erledigt für mich und dass ich es habe abgehakt Und ich kann es auf die Seite legen wenn ich sie dann abhole später von der Musikschule Dass sich dann genau weiß.
00:07:20: Ich bin dann für Sie da Und neue Situationen zumeisten bedeutet ja auch durch diesen Frust, diese Überforderung und diesen Widerstand zu gehen.
00:07:31: Wir haben uns dann darauf geeinigt dass ich der Tante noch schreibe was sehr wichtig war weil letztes mal haben sie im Rest sind immer so in dieses Coop Restaurant In der Stadt, wo man sich selbst bedienen kann.
00:07:46: Da gibt es einen Kinder-Möni und einen speziellen Teller für das Kindermöni.
00:07:49: Das hat die Tante nicht gewusst.
00:07:52: Und das war dann meiner Tochter wichtig, dass ich hier noch schreibe was sie bitte diesen Teller nehmen sollen.
00:07:59: Das war so diese Begleitung, die es braucht damit sie ... Gut diese Erfahrung meistern kann.
00:08:06: also was brauchst du dass du es trotzdem machen kannst.
00:08:09: Also nicht okay ich rufe an und ich sage ab oder okay, ich komme halt oder okay wir warten nach mir machen das nächste Woche.
00:08:15: sondern was brauchest du damit du das machen kannst?
00:08:19: Und sie hat gesagt ich will das und sie braucht noch zu wissen ob sich dann die Strumpfhosen.
00:08:23: heute ist ein schöner Tag.
00:08:25: Dass sie die strumpf hosen abziehen darf.
00:08:27: und dann habe ich gesagt ok ich schreibe ihr das ich schreibe dass das dir wichtig ist und dann war es kein... Problem mehr.
00:08:34: Also meine Tochter ging dann auch in den Kindergarten und ich weiss, dass sie das angurkt jetzt.
00:08:40: Dass sie lieber etwas anderes hätte.
00:08:42: aber es ist so, dass wir alle davon profitieren werden, auch Sie!
00:08:47: Weil es ist zwar Ende der Woche und es wird sie Kraft kosten.
00:08:51: und ja die Gefühle danach... Ich weiß genau wenn ich sie abhole von der Musikschule Dann werden diese Gefühle kommen, dann kommt der Frust.
00:09:01: Dann kommt die Wut und dann kommen die Tränen.
00:09:04: All das kommt!
00:09:05: Ich weiß es ganz genau und ich stelle mich darauf ein, dass es dann kommt.
00:09:10: Und ich weiss auch mittlerweile wie ich das Ganze begleite – und das ist ja auch wieder Teil von meinem Dreischritteplan sicher durch den Wut- und Wiederstand begleiten.
00:09:21: dass ich genau weiß, wenn dann diese Wut und diese Gefühle kommen.
00:09:24: Dass sich die halte!
00:09:26: Ich halte sie und ich begleite sie Und ich weiss, ich nehme mir die Zeit dafür.
00:09:30: Also ich... ich buche mir Zeit dran.
00:09:34: Ich nehme mir Zeit und bereite mich darauf vor.
00:09:49: Wenn du weißt, dass deine Tochter nach der Kita so mühe hat, dann geh vorher aufs Klo.
00:09:56: ist noch was und nehmt dir die Zeit, zehn Minuten durchzuatmen und in Ruhe da anzukommen.
00:10:02: Weil das macht so viel aus!
00:10:03: Weil dann in dieser Anfangszeit gerade wenn etwas herausfordernd war, dann kommen die Gefühle nachher bei uns, die kommen dann raus Und ich höre auch zu und ich halte es aus und nehme diese Gefühlen ernst Und ich habe kein schlechtes Gewissen mehr, wenn ich eine Entscheidung treffe.
00:10:23: Die mir dient und von denen ich auch weiß dass sie für meine Tochter zumutbar sind weil ich genau weiss wenn nachher die Gefühle da sind und wir das geschafft haben das alles zu halten Dass es dann, dass Sie dann wächst Weil gute Begleitung ist nicht Frust zu vermeiden oder dem Widerstand damit zu begegnen.
00:10:44: Das wird das Ereignis nicht dass wir die Hüren nicht nehmen, sondern das Kind dabei nicht alleine lassen.
00:10:53: Wenn es schwierig wird!
00:10:55: Was ich dir mitgeben kann ist wirklich so, dass diese schweren Gefühle absolut einfach auch dazu gehören, dass sie zuzumuten sind und ein Kind im Gegenteil nicht schaden.
00:11:08: Dein Kind wächst daran, wenn du es begleitest.
00:11:13: Also vor allem dann, wenn ein Erwachsener da ist der das aufhängt und aushält Und wenn das andere nicht so gut können und das können nicht alle.
00:11:21: also Du wirst immer wieder auf Erwachsene treffen die das nicht zu gut können.
00:11:25: Sei dass die Lehrperson sei das in der Kita eine Betreuerin sei das die Babysitterin sei dass die Schwester die aufpasst.
00:11:33: Es gibt immer Menschen die das Nicht-zu-Gut halten können.
00:11:36: Das ist nicht das Problem, wenn du das gelernt hast wie du die Gefühle halten kannst, wie du durch Widerstand begleiten kannst und wie du Wut begleiten kannst dass sie sich automatisch wieder beruhigt.
00:11:50: Und wichtig dabei ist es einfach immer, dass wir die Gefülle ernst nehmen, Ernst nehmen und wie es ist so.
00:11:58: ja ich weiß Es ist für dich wirklich doof.
00:12:00: Und ich hatte gestern vorgestern war das ein Thema dass meine Tochter das nicht will.
00:12:05: Gestern Abend war sein thema.
00:12:07: heute Morgen war das erste was sie nach dem aufwachen gesagt hat ist ja gesagt Ich will nicht Dass die tante kommt, ich will dass du kommst und ich weiss dass das ihr Wunsch ist in diesem moment.
00:12:19: aber ich Weiß auch dass wir das alle brauchen dass sie das braucht eine neue Herausforderung zu meistern dass unsere Verwandten auch das schön finden dieses lebendige kleine Geschöpf zu begleiten und das vor allem ich, das auch brauche.
00:12:37: Ich brauche diese Zeit um durchzuatmen weil ansonsten ist es für mich einfach oder ich bin dann so wütend und grantig seit man in der Schweiz nicht weiß wie das deutsche Wort ist Ja, einfach nicht so ausgeglichen.
00:12:53: Ich bin dann eher amer.
00:12:54: an dich merken wenn ich so wenig Geduld habe, dann hatte ich zu wenig Zeit.
00:12:58: für mich und ihr kennt das alle ist als Mutter auch ein Fakt, auch als Vater im Übrigen dass zu wenig zeit für einen selber da ist und diese Zeit immer auf Kosten der Familienzeit geht oder oftmals auf Kosten.
00:13:15: Und deswegen, ich spüre immer wenn ich so am Punkt bin wo ich nicht zu viel Geduld habe dann ist es immer weil ich zu wenig Zeit hatte entweder meine Dinge zu erledigen oder einfach auch mal eine Pause zu machen und dem nachzugehen was ich brauche.
00:13:27: Deswegen habe ich kein schlechtes Gewissen mehr.
00:13:30: das heißt nicht dass diese Gedanken von schade ich ihr also ich hab das schon reflektiert.
00:13:35: Schade Ich ihr wenn ich das durchziehe?
00:13:38: Und ich muss die sagen nein und ich sag dir auch warum?
00:13:40: Weil ich schade ihr nicht weil sie erstens Diese Personen kennt, ich stelle ihr keine irgendwelchen fremden Personen hin.
00:13:49: Zweitens weil ich genau weiß wenn ich sie dann abhole was sich zu tun habe wie ich darauf reagiere.
00:13:56: und ich sage dir nochmals Ich lasse die Wut und den Frust und den Widerstand kommen.
00:14:04: Auch das ist so ein Schlüssel für mich, diese Wut nicht zu früh zu beruhigen oder dann irgendwie mit einem Brötchen dazustehen oder einen Lollipop oder irgendeiner Belohnung sondern einfach ich lasse die Wut kommen.
00:14:17: Ich gebe ihr Raum dass ich weiß wenn die Wutt kommt dann lass sich sie kommen und dann halten wir an egal wo wir gerade sind und ich begleite das durch und zwar sauber und sicher so wie du es bei mir lernst dieses sauber und sichere durchbegleiten, damit es eben nicht deinem Kind schadet.
00:14:34: Und das ist so, ich finde das ist zu kraftvoll!
00:14:38: Ich freue mich so jetzt auch... Jetzt kann ich in Ruhe diesen Podcast aufnehmen, nachher kann ich noch die Weiterbildung für den Kindergarten hier in der Region vorbereiten.
00:14:48: Ich habe so viel Zeit und ich genieße das total und ich brauche das und diese Kraft Ja, das zu wissen.
00:14:54: Das ist ein guter Schritt, dass ich da nicht in einem schlechten Gewissen habe und denke oh Gott, klappt das auch?
00:15:00: Und selbst wenn es nicht klappt oder wenn es schwierig wird, die müssen dadurch alle zusammen... Die älteren Personen, die kleine Maus, alle müssen da durch und die schaffen.
00:15:10: Also ich weiß, dass sie in guten Händen ist weil ja, weil ich denke immer so Bindung bedeutet ja auch eine Person zu haben Wo man weiß, die schafft das.
00:15:23: Die schafft es mich zu versorgen.
00:15:25: und wenn die Kinder nicht mehr so klein sind – also ich spreche hier wirklich vom Säuglings- und Kleinkindalter und ihr wisst, ich mache hier mittlerweile einen Unterschied – dann ist es auch in Ordnung, wenn es nicht so feinfühlig oder nicht so gewohnt ist oder wenn es mal strenger ist oder komplett less fair ist, dass gar keine Grenzen gesetzt sind.
00:15:46: Das spielt dann nicht mehr so eine Rolle, das ist ja nur punktuell.
00:15:50: Es sind zwei Stunden.
00:15:53: von wie viele Stunden hat deine Woche?
00:15:55: Ich bin schlecht im Rechnen aber kannst du dir mal ausrechnen und das hat gar keinen Einfluss.
00:16:00: Einen viel größeren Einfluß hast Du auf dein Kind wenn es Dir gelingt dass da nach.
00:16:07: Das hilft dir übrigens auch, wenn dein Kind mal im Kindergarten und in der Kita einen schlechten Tag hat.
00:16:13: Dass ich merke immer wenn meine Tochter aus dem Kindergartens kommt und sie war vielleicht nicht so toll oder die Konflikte da mit anderen Kindern dann sehe ich ihr das direkt an und ich lasse die Tränen kommen Ich lasse es kommen, ich höre zu, ich halte aus Und ich mache eigentlich in dieser Phase nicht sehr viel.
00:16:34: Ich finde auch, dass in dieser Phase ist das Phase eins vom Beobachten.
00:16:39: Und einordnen und dann Phase zwei von begleiten macht man eigentlich nicht sehr viel.
00:16:44: Das meiste was man tun kann und das effektiv ist erst in Phase drei beim Beruhigen.
00:16:50: da geht es darum, das Ganze zu integrieren.
00:16:52: Und ich denke wir arbeiten alle viel zuviel wenn es um die Gefühle der Kinder geht und wir könnten einfach ein bisschen mehr uns zumuten diese Gefühlen kommen zu lassen.
00:17:03: Ich sehe dass immer meine Tochter rauskommt aus dem Kindergarten und das braucht.
00:17:06: dann kommt das auf den Heimweg Zuhause und dann lasse ich das kommen, ich begleite das sicher durch und dann ist es nachher erledigt und du siehst immer an deinem Kind, also wenn dein Kind grundsätzlich wieder in einen entspannten Zustand zurückkommt oder zurückfindet.
00:17:25: Also wenn dein kind auch spielt und sich selbst beschäftigen kann und nicht ständig am nörgeln ist oder ständig etwas braucht oder will oder wütend ist oder weint dann hast du es sicher und sauber durchbegleitet.
00:17:42: das ist ein Ein Garant dafür, wenn du sicher und sauber durchbegleitest, dass nachher wieder Ruhe ist.
00:17:50: Das ist einfach so!
00:17:51: Und ich merke immer bei meiner Tochter, wenn es streng war oder viel los war oder eine Herausforderung oder einfach ein scheiß Tag ... Dann dauert diese Begleitung vielleicht ein bisschen länger, eine halbe Stunde.
00:18:04: Aber dann ist es durch und nachher ist immer wieder gut.
00:18:07: Und das ist für mich so, dass der Maßstab ... Ich muss wissen, wenn es nachher wieder okay ist, dann war es genug.
00:18:16: Wenn du merkst, als etwas nicht wieder ins Lod kommt, also wenn dein Kind nicht wieder in den Lod zurückfindet, dass er gleich wieder selbst spielen kann, in Ruhe entspannt ist und auch lacht dir zuhören kann, dir mithelfen kann.
00:18:32: Dann kannst du entweder davon ausgehen, dass im Außen etwas zu viel ist oder dass du nicht sauber und sicher durchbegleitet
00:18:40: hast.".
00:18:40: Das ist kein Problem!
00:18:42: Ich hatte ja auch die, die meine Podcasts kennen in den ersten zweieinhalb drei Jahren damit verbrachte.
00:18:48: ich habe das falsch begleitet.
00:18:51: Wut muss man beruhigen, aber es muss man ja gar nicht.
00:18:54: Das wisst ihr mittlerweile wenn ihr da regelmäßig dabei seid sondern wut muss Man begleiten und nicht beruhigern die beruhigt sich von selbst.
00:19:02: Nicht war der Fall schon unterwegs Und das war so schmerzhaft diesen Punkt zu erleben und da durchzugehen.
00:19:09: Ich dachte mir immer, ich bin da so top!
00:19:12: Die pädagogischen Familienberaterin die wirklich schon vieles weiß, ich denke mir immer oh Gott wie soll es euch denn gehen?
00:19:18: Ihr habt ja gar nicht dieses ganze Wissen und diese ganze Erfahrung.
00:19:21: und selbst ich bin dann reingerannt In die falsche Richtung und ich habe es korrigiert.
00:19:27: Es ist immer scheiße am Anfang, wenn du es merkst aber dann kannst du es korrigeren und du kannst es das Leben lang korrigieren.
00:19:34: also selbst wenn deine Kinder fünfzehn sind oder zwanzig kannst du das Korrigieren?
00:19:39: Das braucht länger und dein Kind hat natürlich etwas nicht mehr den Einfluss auf dein Kind kannst du es immer korrigieren, wie du dein Kind durch seine Gefühle, durch seinen Widerstand, durch seine Wut hindurch begleitest.
00:19:53: Und das ist das Tolle daran!
00:19:54: Das ist das tolle an unserem Bindungs- und Nervensystem dass sich das anpasst an die Umgebung.
00:20:03: Ich kann das nicht genug betonen.
00:20:05: ein Nerven System passt sich immer der Umgebungen an.
00:20:11: Wir sind Säugetiere, wir funktionieren genau gleich wie alle anderen Tiere.
00:20:15: Auch wir passen uns der Umgebung an so dass wir am besten überleben das wir die Besten überlebenden Chancen haben.
00:20:22: und wenn sich die umgebung ändert sprich wenn wir unser Verhalten ändern als Eltern oder wenn wir anders reagieren, anders begleiten, anders auf Wut, Widerstand und Gefühle eingehen dann ändern wir den Umstand passt sich automatisch an und ich finde das einfach, ich kann es gar nicht was nicht.
00:20:44: Ich finde das so genial!
00:20:46: Ich finde es einfach nur genial dass wenn du das weißt dann kannst du diesen ganzen Stress von ich habe meinem Kind geschadet oder ich habe mein Kind falsch beruhigt oder begleitet oder wie auch immer.
00:20:58: es gibt kein falsches.
00:20:59: Es gibt nur... Das ist das was ich in diesem Moment wusste und du kannst das jederzeit ändern.
00:21:06: Das ist die gute Nachricht.
00:21:07: Und wenn du das ändern willst und wenn du Bock darauf hast, ja ich will jetzt lernen diese Kinder selber durch Wut und Widerstand zu begleiten, durch Beobachten begleitet und beruhigt in diesen drei Schritten.
00:21:19: dann Meldet dich bei mir, der Online-Kurs ist in The Making.
00:21:23: Es geht wie immer bei mir länger als geplant aber ihr wisst ich habe jetzt ein bisschen mehr Freiheit weil ich meine Tochter zu den Großtanten schicke damit ich an diesem Kurs arbeiten kann und ich bin halt einfach Hier ein Perfektionist und ich will auch wirklich das beste, beste, beste in diesem Kurs mitgeben.
00:21:44: Und wenn du nicht warten kannst dann weißt du wo du mich findest nämlich unter www.desireweber.com.
00:21:55: Kurz endlich rauskommt, dann melde dich.
00:21:58: Dann melde Dich bei mir und wir gehen zusammen durch die Wut und den Widerstand Deines Kindes und wir schaffen das, dass auch Dein Kind nachher wieder ruhig und zufrieden ist und Du Dich wieder Zuhause im Elternsein fühlen kannst!
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